So funktioniert die kostenlose Online-Sofortberatung:

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Füllen Sie das Formular in nur zwei Schritten aus und laden im zweiten Schritt das Schreiben der Behörde direkt im Formular hoch oder senden es uns separat per E-Mail oder Fax zu.

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Sie erhalten sofort eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail!

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Häufige Fragen

Welche Kosten fallen für Ihre Tätigkeit an?
 

Für die kostenlose und unverbindliche Erstberatung in Verkehrsstraf-und Bußgeldsachen fallen für Sie keine Kosten an. Erst wenn Sie mich nach der kostenlosen Erstberatung beauftragen, fallen Kosten an. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese Ihre Anwalts- und Gerichtskosten, ggfs. auch die Kosten für ein Sachverständigengutachten. Die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung übernehme ich kostenlos für Sie. Sie sind nicht verpflichtet, den Rechtsanwalt zu beauftragen, den Ihre Rechtsschutzversicherung empfiehlt. Vielmehr können Sie Ihren Rechtsanwalt frei wählen und bekommen auch dessen Kosten von Ihrer Rechtsschutzversicherung ersetzt. Ich kann bei allen Rechtsschutzversicherungen meine Rechtsanwaltsgebühren abrechnen. Sofern Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, berate ich Sie gern vorab kostenlos und unverbindlich über die entstehenden Kosten.

Entstehen mir Mehrkosten (z.B. Fahrtkosten des Rechtsanwalts zum Gericht), weil Sie nicht vor Ort sind?

Nein, ich verteidige Sie in Verkehrsstraf- und Bußgeldsachen bundesweit vor allen Bußgeldstellen und Gerichten ohne Mehrkosten.

Ihnen wird ein Geschwindigkeits-, Rotlicht- oder Abstandsverstoß vorgeworfen. Lohnt es sich Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen?

Ja, ein Einspruch macht sich in fast allen Fällen bezahlt! 80% aller Bußgeldbescheide wegen zu schnellen Fahrens sind fehlerhaft.

1. Der Bußgeldbescheid ist möglicherweise aufgrund von Messfehlern rechtswidrig. In diesem Fall umgehen Sie ein Fahrverbot und müssen das Bußgeld nicht bezahlen!

Folgende Fehlerquellen kommen bei einer Messung in Betracht (Diese Aufzählung ist nicht abschließend!):

a) War das Messgerät ordnungsgemäß aufgestellt?

b) Wurde das Messgerät vor dem Einsatz richtig eingestellt und getestet?

c) Wurde die Messung ordnungsgemäß dokumentiert?

d) Wurde das Messergebnis dem richtigen Autofahrer zugeordnet?

e) War die Eichfrist des Messgeräts überschritten?

f) War der Messbeamte nachweislich geschult?

2. Denken Sie bitte auch daran, dass eine Ahndung nur möglich ist, wenn nachgewiesen werden kann, dass Sie den Geschwindigkeits-, Rotlicht- oder Abstandsverstoß begangen haben. Sollten Sie bei einer sogenannten Kennzeichenanzeige auf dem Beweisfoto schlecht zu erkennen sein, wird man Sie für den Verstoß in der Regel nicht belangen können. Auch in diesem Fall umgehen Sie ein Fahrverbot und müssen das Bußgeld nicht bezahlen!

3. Bei den meisten Verkehrsordnungswidrigkeiten gelten sehr kurze Verjährungsfristen (drei Monate vor Erlass eines Bußgeldbescheids und sechs Monate nach Erlass eines Bußgeldbescheids). Sollte in Ihrem Fall bereits die Verfolgungsverjährung eingetreten sein, können Sie für den Verstoß nicht mehr belangt werden. Sie umgehen ein Fahrverbot und müssen das Bußgeld nicht bezahlen!

4. Sollte bei Ihnen ein Härtefall, Augenblicksversagen oder ein Verstoß gegen Messrichtlinien vorliegen, kann von der Anordnung eines Fahrverbots abgesehen werden.

Bitte nehmen Sie den Bußgeldbescheid nicht einfach so hin. Sprechen Sie einen Fachanwalt für Verkehrsrecht an, damit dieser Akteneinsicht nehmen kann. Bitte denken Sie unbedingt daran, dass gegen den Bußgeldbescheid innerhalb 14 Tagen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden muss. Andernfalls wird dieser rechtskräftig.

Welche Kosten übernimmt meine Verkehrsrechtsschutzversicherung in Verfahren wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr?

Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt grundsätzlich die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten und gegebenenfalls die Kosten für ein erforderliches Sachverständigengutachten. Sie sind im Übrigen nicht verpflichtet, den Rechtsanwalt zu beauftragen, den Ihre Rechtsschutzversicherung empfiehlt. Vielmehr können Sie Ihren Rechtsanwalt frei wählen und bekommen auch dessen Kosten von Ihrer Rechtsschutzversicherung ersetzt.

Ihnen wurde als Betroffener ein Anhörungsbogen von der Bußgeldbehörde übersendet. Muss ich den Anhörungsbogen zurückschicken?

Als Betroffener sind Sie weder verpflichtet Angaben zur Sache zu machen noch den Anhörungsbogen zurück zu senden. Es besteht zwar eine bußgeldbewährte Pflicht folgende Personalien anzugeben: Vorname, Familienname, Geburtsort und Geburtsdatum sowie Ihre Anschrift. Dies gilt allerdings nur, soweit der Bußgeldbehörde zuvor genannte Angaben nicht bekannt sind.

Muss ich als Betroffener bzw. Beschuldigter einer Ladung der Polizei Folge leisten?

Nein, Sie sind weder im Bußgeld- noch im Strafverfahren verpflichtet zu einer polizeilichen Vernehmung hinzugehen. Es steht jedem Betroffenen/Beschuldigten frei sich zu den gegen Ihn erhobenen Vorwürfen zu äußern oder nicht. Ob das sinnvoll ist oder nicht, sollte in jedem Fall ein Rechtsanwalt nach Akteneinsicht entscheiden.

Sie  haben als Privatperson ein neues oder gebrauchtes Auto beim Autohändler gekauft. Wieso sind die ersten sechs Monate nach Übergabe für Sie als Käufer so wichtig?

Ihnen steht beim Kauf eines Neu- und Gebrauchtwagens zwei Jahre Gewährleistung per Gesetz zu. Allerdings kann der Autohändler die Frist bei Gebrauchtwagen auf höchstens ein Jahr verkürzen. Die Verjährungsfrist beginnt mit Übergabe des Autos. Die Gewährleistung greift allerdings nur bei Mängeln, welche bei Übergabe des Autos bereits vorlagen. Dass dies der Fall war, müssen grundsätzlich Sie als Käufer beweisen. Da dies für Sie regelmäßig unmöglich ist, wäre Ihr Gewährleistungsrecht nahezu wertlos.  Der Gesetzgeber hat daher ausdrücklich geregelt, dass in den ersten sechs Monaten nach Übergabe des Autos vermutet wird, dass der Mangel bereits bei Übergabe vorlag. Diese Beweislastumkehr gilt auch bei Gebrauchtwagen. Sie sollten daher Ihren Gebrauchtwagen  spätestens nach dem Kauf auf Herz und Nieren prüfen lassen. Werden nunmehr Mängel festgestellt, sind Sie in den ersten sechs Monaten noch in der komfortablen Situation, dass vermutet wird, dass diese bereits bei Übergabe vorlagen. Folglich hat die Geltendmachung von Gewährleistungsrechten gute Aussicht auf Erfolg. Sollten Sie mit Ihrem Autohändler darüber streiten, inwieweit Ihnen Gewährleistungsrechte wegen Mängeln an Ihrem Auto zustehen, empfehle ich Ihnen einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie?

Ja, gibt es. Es sind nämlich zwei völlig verschiedene paar Schuhe.

Die Gewährleistung ist gesetzlich normiert. Der Autohändler kann die Gewährleistung gegenüber Privatpersonen nicht wirksam ausschließen, sondern lediglich die Verjährungsfrist bei Gebrauchtwagen vertraglich auf ein Jahr verkürzen. Gewährleistung greift allerdings nur bei Mängeln, die bereits bei Übergabe des Autos vorhanden waren.

Garantie ist das freiwillige zusätzliche Versprechen des Autoherstellers, des Autoverkäufers oder eines Dritten für während der Garantiezeit auftretende Mängel im Rahmen der Garantiebedingungen einzustehen. Es spielt für die Garantie also keine Rolle, wann der Mangel während der Garantiezeit auftritt. Dies ist der große Vorteil gegenüber der gesetzlichen Gewährleistung. Der Garantiegeber kann allerdings in den Garantiebedingungen bestimmen, unter welchen Voraussetzungen und für welche Mängel die Garantie überhaupt gilt und welche Leistungen im Garantiefall erbracht werden. Ich empfehle Ihnen daher, die Garantiebedingungen vorher zu lesen. Erst dann wissen Sie, ob die Garantie Ihr Geld wert ist.

Sie haben als Privatperson ein Auto (neu oder gebraucht) an eine andere Privatperson oder einen Unternehmer verkauft. Kann der Käufer bei Mängeln Ihnen gegenüber Gewährleistungsrechte geltend machen?

Ja, er kann, es sei denn, Sie haben die Gewährleistung wirksam vertraglich ausgeschlossen. Privatpersonen und Unternehmer auf Verkäuferseite müssen grundsätzlich gleichermaßen bei Mängeln Gewähr leisten. Allerdings können Sie als Privatverkäufer die Gewährleistung abbedingen.

Ich habe mein Auto zum Ölwechsel in die Werkstatt gebracht. Mir wurde allerdings nicht nur der Ölwechsel, sondern auch der Wechsel von  Ölfiltern in Rechnung gestellt. Muss ich auch die Kosten für die Ölfilterwechsel bezahlen?

Das kommt auf den von Ihnen erteilten Reparaturauftrag an. Steht im Auftrag explizit nur Ölwechsel, müssen Sie auch nur diesen bezahlen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie den von Ihnen gewünschten Reparaturumfang immer schriftlich und so detailliert wie möglich festhalten.

Ich muss eine wahrscheinlich sehr kostenintensive Reparatur an meinem Auto durchführen lassen. Ich will aber nachher bei den Reparaturkosten nicht aus allen Wolken fallen. Was kann ich tun?

Holen Sie vorher in jedem Fall einen schriftlichen Kostenvoranschlag ein. Dieser schützt Sie allerdings nur bedingt, da eine geringe Überschreitung des Kostenvoranschlags zulässig ist. Nur wenn Ihnen der Werkunternehmer vorher einen Festpreis schriftlich garantiert, sind Sie – jedenfalls was die Höhe der Reparaturkosten angeht- auf der absolut sicheren Seite.

Muss ich den Kostenvoranschlag bezahlen?

Nein, es sei denn der Werkunternehmer weist nach, dass die Erstellung des Kostenvoranschlags gegen Vergütung vereinbart wurde.

Mein Kfz-Leasingvertrag (mit Kilometerabrechnung) endet bald. Wie läuft die Rückgabe des Leasingfahrzeugs ab?

Wenn Sie Ihr Leasingfahrzeug am Ende der Vertragslaufzeit bei Ihrem Autohaus zurückgeben, schaut sich ein Mitarbeiter das Leasingfahrzeug in der Regel sofort an und dokumentiert alle sichtbaren Beschädigungen in einem Rückgabeprotokoll. Anschließend bittet er Sie das Rückgabeprotokoll zu unterschreiben.

Bin ich verpflichtet das Rückgabeprotokoll zu unterschreiben?

Nein, sind sie nicht. Sie sollten es nur unterschreiben, wenn Sie mit den Angaben im Rückgabeprotokoll hundertprozentig einverstanden sind, da Sie mit Ihrer Unterschrift sonst ausdrücklich bestätigen, dass Ihr Leasingfahrzeug die dokumentierten Beschädigungen bei Rückgabe tatsächlich aufgewiesen hat.

Was ist ein Minderwertgutachten?

Das Autohaus beauftragt nach Rückgabe des Leasingfahrzeugs einen Sachverständigen mit der Erstellung eines sogenannten Minderwertgutachtens. Der Sachverständige nimmt das Leasingfahrzeug nunmehr innen und außen genau unter die Lupe und ermittelt, um welchen Betrag der Wert (=aktueller Verkaufspreis) des Leasingfahrzeugs aufgrund der festgestellten Beschädigungen gemindert ist. Der so ermittelte Betrag (Minderwert) wird Ihnen als Leasingnehmer in Rechnung gestellt.

Muss ich diesen Betrag (Minderwert) bezahlen?

Das kommt darauf an, inwieweit die Beschädigungen am Leasingfahrzeug Folge normalen Verschleißes oder übermäßiger Abnutzung sind. Wann der eine oder andere Fall vorliegt, kann nur im Einzelfall beantwortet werden. Ich kann Ihnen daher nur eine allgemeine Orientierung geben. Machen Sie sich bitte zunächst folgendes klar. Sie haben die Leasingraten für die Benutzung des Leasingfahrzeugs bezahlt. Dass ein Auto nach jahrelanger Benutzung Verschleißspuren aufweist, ist völlig normal. Die gewöhnliche Abnutzung ist folglich bereits mit den Leasingraten abgegolten und darf Ihnen am Ende der Leasingzeit nicht ein zweites Mal berechnet werden. Ein kleiner Kratzer an der Fahrertür oder ein kleiner Steinschlag an der Stoßstange sind daher in aller Regel bereits mit den Leasingraten abgegolten. Für solche Beschädigungen müssen Sie nicht aufkommen, da es sich um normalen Verschleiß handelt. Handelt es sich dagegen um einen mittelgroßen Kratzer auf der Motorhaube oder um ein Brandloch im Sitz, ist in aller Regel nicht mehr von gewöhnlicher Abnutzung auszugehen.

Das Autohaus möchte, dass ich einen schriftlichen Reparaturauftrag bezüglich der im Minderwertgutachten aufgeführten Beschädigungen erteile oder ausdrücklich schriftlich anerkenne, den Minderwert zu bezahlen. Muss ich dem nachkommen?

Nein, selbstverständlich sind Sie nicht verpflichtet einen Reparaturauftrag zu erteilen oder ein für Sie nachteiliges Schuldanerkenntnis abzugeben. Bitte lassen Sie vorher durch einen Rechtsanwalt prüfen, inwieweit Sie überhaupt für die Beschädigungen aufkommen müssen.

Wieso brauche ich überhaupt einen Rechtsanwalt, wenn die gegnerische Haftpflichtversicherung doch bereit ist, den Schaden unkompliziert zu regulieren?

Machen Sie sich bitte klar, dass die gegnerische Haftpflichtversicherung versuchen wird, so wenig Geld wie möglich für die Regulierung Ihres Schadens auszugeben. Sie dagegen wollen den Schaden vollständig, also vom Haushaltsführungsschaden bis zum Schmerzensgeld, ersetzt bekommen.

Wer muss die für die Regulierung meines Haftpflichtschadens entstehenden Anwaltskosten tragen?

Ihre Rechtsanwaltskosten werden komplett von der gegnerischen Haftpflichtversicherung übernommen, wenn Ihr Unfallgegner allein am Unfall Schuld ist.

Muss ich mich als Unfallbeteiligter gegenüber der Polizei zum Unfallhergang äußern?

Nein, das müssen sie nicht. Sie sollten lediglich Angaben zu Ihren Personalien machen. Bitte geben Sie kein Schuldeingeständnis ab.